Tag 3: „Wenn die Welt nur aus einem Land bestanden hätte, wäre Istanbul die Hauptstadt“ (Napoleon)



Am Mittwoch fuhren wir nach Istanbul. Dieser Ausflug wurde von allen sehnsüchtig erwartet und war vermutlich das Highlight unserer Reise. Warum sagte Napoleon, dass Istanbul die Hauptstadt sein müsste, wenn die Welt nur aus einem Land bestünde? Weil Istanbul die einzige Stadt der Welt ist, die auf zwei Kontinenten liegt.
So fuhren wir mit dem Bus nach Istanbul. Bereits auf der Fahrt durch den Stadtverkehr konnte man erahnen, wie riesig diese Stadt sein muss. Als erstes besichtigten wir die Hagia Sophia (eine heutige Moschee), welche neben Notre Dame in Paris vermutlich zu den bekanntesten Kirchen der Welt gehörte. Im Anschluss betraten wir „Neuland“, denn wir besichtigten die Blaue Moschee. Da man sich beim Besichtigen einer Moschee an bestimmte Regeln halten muss (Schuhe ausziehen, Kopftuch für die Frauen), war es doch eine Besichtigung, die sich von anderen Sehenswürdigkeiten unterschied. Unser nächster Anlaufpunkt war die Cisterna Basilica. Dies ist eine palastartige ehemalige Zisterne, in der sich auch eine Skulptur der Medusa befindet. Im Anschluss besichtigen wir den Topkapi-Palast, in dem über mehrere Jahrhunderte die Sultane des osmanischen Reiches gelebt haben.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte eine Bootstour durch den Bosporus, bei der sich vom Wasser aus großartige Ausblicke auf die Stadt offenbarten. Die meisten Monumente im asiatischen Teil der Stadt waren leider schon geschlossen, sodass sich unser „Ausflug“ nach Asien auf ein Umsteigen in ein anderes Boot beschränkte.







Tag 2: „Unser Weg in die EU"“



Heute stand der wichtigste Teil unseres Projektes auf der Tagesordnung: die Präsentationen. Zum Thema „Unser Weg in die europäische Union“ präsentierten unsere Schülerinnen und Schüler einen kurzen historischen Abriss über unseren Beitritt zur Montanunion, die Weiterentwicklung zur EWG und die Gründung der EU. Die Hürde schien zunächst die Sprache zu sein, da einige Berührungsängste bestanden, die Präsentation auf Englisch zu halten. Aber es haben sich alle ganz fantastisch geschlagen. Heute Nachmittag folgt ein „Collaboration game“. Wir lassen uns überraschen.


Türkische Pressemitteilung zum Projekt

Hier klicken: Türkischer Presseartikel

Unser Beitrittsweg zur EU - Die Päsentation ist fertig

Unsere Präsentation

Tag 1: Heute werden wir kreativ…

Nach einer erholsamen Nacht in den Gastfamilien bzw. im Hotel trafen wir uns heute Morgen in unserer Gastschule wieder. Der erste Programmpunkt beinhaltete, dass die Schülerinnen und Schüler in gemischtnationalen Teams ein Logo für unser Comeniusprojekt designen mussten. Im Anschluss kürten die Gruppen die Sieger. Des Weiteren wurden wir vom Schulleiter begrüßt und am frühen Nachmittag im Rathaus durch den Bürgermeister von Tekirdag. Im Anschluss blieb noch genug Zeit, um mit den Gastschülern die Stadt zu erkunden.





„Heute fährt die 18 bis nach Istanbul“ – oder auch: Die Anreise


Am Sonntag starteten wir um 7 Uhr in Soltau und konnten dann um 12 Uhr – mit einigen Verzögerungen – unseren Flieger nach Istanbul besteigen. Dort angekommen offenbarte sich für einige von uns zum ersten Mal, was es bedeutet, nicht innerhalb der EU zu verreisen. Gefühlt standen wir für die Krake im Heide-Park an, aber die Passkontrolle ging dann doch relativ zügig. Am Ausgang warteten dann schon unsere türkischen Kollegen und wir fuhren mit einem Bus nach Tekirdag (natürlich durfte die obligatorische Kaffeepause während der anderthalbstündigen Fahrt nicht vergessen werden ;-)). Gegen 20 Uhr waren wir dann endlich in Tekirdag, wo unsere Schülerinnen und Schüler schon sehnsüchtig von ihren Gastfamilien erwartet wurden. Wir freuen uns auf eine aufregende Woche bei (früh)sommerlichem Wetter.



Auf geht’s in die Türkei

Die Gastgeschenke sind organisiert, der Reiseführer gekauft und die Koffer fast gepackt. Am Sonntag werden acht Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 11 des Beruflichen Gymnasiums zur zweiten Austauschfahrt innerhalb unseres Comeniusprojektes aufbrechen.

Mit diesem Blog möchten wir – sofern es die Internetverbindung zulässt – über unsere Reise auf dem Laufenden halten.